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Die Entstehungsgeschichte des heutigen 

Döners (Döner Kebab) / Geschichtlich gesehen...

 

Kuyukebab : Kebab aus der Tiefe, in der Erde....

Das Volk spricht so....

Der heutige Döner ist aus diesem entstanden.

Eines Tages hatte ein Sultan vom großen Istanbul eine Reise an die Schwarzmeerküste gemacht

Dabei kam er an diese Umgebung von Inebolu.

Die Bevölkerung, so wie sie Gastfreundlich ist, wollte es was servieren.

Dabei haben sie an Kuyukebab gedacht.

In einem Tiefen Loch macht mein Feuer mit dem gross vorhandenem Holz. Dieses Glüht. Danach legt man ein Schaf in dieses Loch mit der Glut und schliesst dieses Loch mit einem Deckel oben drauf. Es sitzt dabei schön verschlossen. Man lässt es schön garen. Das ist Kuyukebap. Das Fleisch ist schön durch und weich.

Da haben die bewirtenden Leute gesagt, „das können wir doch dem Sultan nicht tun, der hat doch mit Knochen zu kämpfen, er beisst doch dann in ein Knochen wein...“

Was machen wir, was machen wir???

Da viel es ein... ja

Warum machen wir es nicht so... Da ist die Glut und Fleisch in der Erde, wir drehen es um....

Sie nehmen das Fleisch, würzten es schön und steckten es ans Spiess (ohne Knochen und das beste). Das wurde wagrecht aufgestellt, unter ihm war das glühende Waldholz, so schnitten sie es zu dünnen Scheibchen und servierten es (mit Beilagen) dem Sultan zu essen.

Dem Sultan schmeckte es sehr, er nannte es in seinem Wortschatz „Döner“ für drehendes Kebab (gegrilltes Fleisch).

Also daher kommt auch dieser heute berühmte „Döner Kebab“ deren Ursprung in der Umgebung Inebolu liegt.

Das ist eine Erzählung, das ich aus verschiedenen Gegenden gehört hatte...

Populär und Weltbekannt wurde es vor über 25 Jahren in (W-) Berlin....
 


Dönerlos lebt der Türke länger

Istanbul- Es gibt wenig, was die Türken so ausgiebig, so häufig und mit so viel Hingabe tun wie essen. Selbst mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahren sind in einer Stadt wie Istanbul die besonders bei der Mittelschicht beliebten kleinen Restaurants und Garküchen zur Mittagszeit voll. Fleisch spielt dort fast immer eine Hauptrolle: Serviert wird es meist vom Döner genannten Drehspieß, vom Schaschlikspieß oder als Köfteklößchen. Zum Nachtisch gibt"s vielleicht noch ein Stückchen Baklava, der urtürkischen, honiggetränkten und mit Nüssen gefüllten Nascherei aus Blätterteig, und einen stark gezuckerten Tee oder Kaffee.

Lecker, aber leider sehr gefährlich, sagt Sumru Özbay. Wenn es nach der Ernährungsspezialistin der türkischen Herzstiftung geht, sollen die Türken höchstens noch einmal die Woche den Döner genießen können. Doch damit nicht genug: "Wenn Sie über 45 sind, dürfen Sie noch nicht einmal an diese Sachen denken", warnte Özbay jetzt ihre Landsleute. Die türkische Alltagskost, so die Expertin, treibt den Cholesterin-spiegel und damit das Herzinfarktrisiko in die Höhe. Özbay rät stattdessen zu Obst und Gemüse.

Damit reiht sich die Herzspezialistin in eine wachsende Schar von Experten ein, die den ungesunden Essgewohnheiten der Türken zu Leibe rücken wollen. Der Ernährungswissenschaftler Türkan Kutluay Merdol von der Hacettepe-Universität in Ankara arbeitet an einem Ernährungsratgeber. Auf seinem Weg in die EU brauche das Land endlich eine moderne Ernährungsanleitung, sagt der Wissenschaftler. Auch er rät zur Ausgewogenheit und zur Reduzierung von Fett, Zucker und Salz im Speiseplan der Türken. Fernsehsender bringen inzwischen Sondersendungen zum Thema gesunde Ernährung.

Dennoch wird sich der Döner nicht ohne weiteres aus dem Alltag der Türken verbannen lassen. Fleisch in allen Spielarten ist nicht nur billig und beliebt; bisher sahen viele Türken auch keinen Grund, auf Fett zu verzichten. Anders als in Westeuropa, wo das Schlanksein oberstes Gebot ist, erfordert das Schönheitsideal in der Türkei ein paar Pfunde mehr. In der türkischen Gesellschaft, in der es auch heute noch bittere Armut gibt, sind pralle Bäuche ein Zeichen für Wohlstand und Glück. Und ihren Tee ohne Zucker zu trinken, wie die Herzexpertin Özbay dringend rät, das käme vielen Türken einfach nicht in den Sinn.

Doch nicht nur die eigenen Fachleute machen den Türken zu schaffen. Auch die EU-Bürokratie könnte, so wird befürchtet, auf Dauer den Abschied von beliebten, wenn auch gesundheitlich verdächtigen Gaumenfreuden fordern. Obwohl die EU-Bewerberin Türkei noch weit von der angestrebten Mitgliedschaft in der Union entfernt ist, zittern einige Türken jetzt schon um Kokorec - gebratene und gewürzte Innereien, die von fliegenden Händlern verkauft werden.

Kokorec ist nicht nur fett - ein ähnliches Gericht in Griechenland wurde von Brüssel wegen BSE-Gefahr bereits verboten. Diesen Bann auch für die Türkei auszusprechen, würde den Europäern wohl nicht leicht fallen. Das zeigt der Erfolg des Popsängers Mirkelam, die mit einer Liebeserklärung an die gefüllten Därme die türkischen Hitparaden stürmte: "Kokorec - ohne dich geht"s nicht."