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Woran glauben Muslime ?
Ein Muslim glaubt an einen Gott, daß dieser Gott nur einer ist, das heißt daß er keinen Onkel, Vater, Sohn, Partner, keine Töchter, Geschwister, Frau oder dergleichen hat.  Also zuerst glauben wir an einen Gott, dann an die Propheten. Wir glauben an alle Propheten, von Adam bis Muhammed, Friede und Segen sei mit ihnen allen, und glauben, daß Muhammed, s.a.s., der letzte Prophet ist. Wir glauben auch, daß Jesus, Moses, Abraham, Noah, und Adam Propheten waren. Außerdem glauben wir an die Wiederauferstehung, also daß wir nach dem Tod wiedererweckt werden und es dann ein anderes Leben geben wird, welches aber nie enden wird.

Wir glauben also, daß die Menschen für all ihre Taten nach dem Tode Rechenschaft ablegen werden. Wer in dieser Welt die Gebote Allah befolgt, dem verspricht Allah ein unendlich langes Leben im Paradies, und wer sie nicht befolgt, der wird ein unendlich langes Leben in der Hölle verbringen. Das sind die Grundgedanken des Islam.
 

Der Islam will eine Regelung schaffen, in der alle Bereiche des täglichen Lebens berücksichtigt sind und sich darüber hinaus im Einklang miteinander befinden. Die Quelle dieser Regelungen sind in erster Linie der Quran, das Wort Gottes und in zweiter Linie das Beispiel des Propheten, als gehorsamer Diener Allahs. Die religiösen Pflichten für jeden erwachsenen und gesunden Muslim wurden von Rasulullah, dem Gesandten und Diener Gottes wie folgt erklärt:

1. Das Glaubensbekenntnis zu sprechen.
Durch den Glauben daran und das Aussprechen des zuvor erwähnten Glaubensbekenntnisses "Ich bezeuge, daß es nur einen Gott gibt, ich bezeuge, daß Muhammad Sein Gesandter ist" wird ein Mensch Moslem. Dies ist gleichzeitig die erste Pflicht eines jeden Moslems.

2. Das tägliche 5-malige Gebet zu verrichten.
Morgengebet, Mittagsgebet, Gemeinschaftsgebet am Freitag mit einer "Predigt". Nachmittagsgebet Abendgebet Nachtgebet Die Voraussetzung ist die rituelle Reinheit des Körpers und der Seele und die jeweilige Absichtserklärung, welche bei jeder gottes-dienstlichen Hand-lung wesentliche Bedingung ist.

3. Zakat zu entrichten.
Zakat: (wachsen, läutern) Jene Gruppe der Muslime, welche mehr als ein gewisses Existenz-minimum besitzt, ist verpflichtet ca. 2 1/2 % von ihrem Vermögen (1 Nisaab: ca.93,3 g Gold, 653 g Silber) zugunsten jener Gruppe zu bezahlen, welche kein Vermögen, dieses Existenzminimum überschreitend, besitzt. Dies stellt nicht nur einen Faktor im sozialen System des Islam dar, sondern ist gleichzeitig ein Mittel zur seelischen Läuterung des Menschen, da diese Steuer allein aus dem Glauben an Gott bezahlt werden soll.

4. Das Fasten einzuhalten.
Das vorgeschriebene islamische Fasten im Monat Ramadhan gibt den Gläubigen nicht nur ein Mittel zur Erreichung des Wohlgefallens Gottes in die Hand, sondern gleichzeitig ein Mittel zur Erlangung von Selbstbeherrschung, denn das islamische Fasten bedeutet die absolute Enthaltsamkeit des gesunden, erwachsenen Muslims, von Essen, Trinken, Tabakgenuß und ehelichem Verkehr vom ersten Licht des Tages bis zum Sonnenuntergang. Ausgenommen davon sind: Kranke und Reisende und stillende Mütter.

5. Die Pilgerfahrt nach Mekka zu unternehmen.
Hadsch (Hinwendung, Beherrschung (des "Ich")). Jeder Moslem, der gesundheitlich und finanziell in der Lage ist, die Fahrt nach Mekka und Umgebung zu vollbringen, ist mindestens 1 Mal im Leben dazu verpflichtet. Die Pilger müssen sich an bestimmten Kalendertagen in Mekka und Umgebung versammeln und gewisse Rituale durchführen. Wie zum Beispiel:
7- maliges Umschreiten der Kaaba. 7- maliges Eilen zwischen den Hügeln Safa und Marwa. Stehen und Nächtigung auf der Ebene Arafat. Opfern im Gedenken an das Ur-Opfer Abrahams.

(Arafat: Ist der Überlieferung nach der Begegnungsort von Adam und Eva nach ihrer Vertreibung aus dem Paradies. Ort der Reue und des sich Wiederbekennens zu Allah, der diese Reue auch annahm. Da der Allbarmherzige Gott, jedem aufrichtig darum Bittenden, Verzeihung gewährt, gibt es im Islam kein Verständnis für so etwas wie "Erbschuld" und daher auch nicht für das erforderliche Auftreten eines menschlichen "Lamm Gottes", das hinwegnimmt die Sünden der Welt.) (Safah und Marwah: Physisches Gedenken der Geschichte von Abrahams zweiter Frau Hagar und seines erstgeborenen Sohnes Ismail und deren wunderbaren Errettung vor dem Verdursten durch das Erstehen des Quellbrunnens Zamzam.) Verwirklichung des Ideals wahrer und echter islamischer Bruderschaft und Gleichheit im Wesen - als Diener Gottes.
 
 
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